Der erste Eindruck zählt - was Stil schaffen kann
- Miriam Wölbern

- 29. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Apr.
Stil und Wirkung: Wie schnell bilden wir uns eine Meinung?

Wie der erste Eindruck wirkt, und wie der Stil dazu beiträgt
Zum Einstieg eine kleine Episode: Vor kurzem bin ich endlich mal wieder mit dem Fahrrad zum Arzttermin in die Stadt geradelt. Erste Frühlingstemperaturen, Vogelzwitschern, meine Laune ist automatisch gestiegen, und ich wollte an die frische Luft. 25 Minuten Bewegung sind gut fürs Knie, gut für den Kopf und grundsätzlich viel besser als Parkplatzsuche.
Leider war ich (Reifen nochmal schnell aufpumpen…) ein bißchen knapp in der Zeit und deshalb geradelt wie eine Wilde – bei gleichzeitigem Versuch, nicht zu schwitzen. Spoiler: ein Widerspruch.
Fast am Ziel angekommen, voll im flow, sah ich das Zwischenziel schon: eine herrschaftliche Kirche, perfekt in der Straßenachse. Unübersehbar. Von da aus waren es nur noch ein paar hundert Meter, dann wäre ich da. War ich nur leider nicht.
Ein bisschen zu früh abgebogen. 500 Meter zu viel geträumt, eine andere Kirche. Sogar ein anderer Baustil, wie ich später feststellte. Ich hatte nur kurz die wichtigsten Merkmale aus den Augenwinkeln gecheckt und war in diese Richtung weitergeradelt. Der erste Eindruck genügte. Und genau da liegt die Parallele zur Kleidung.
Kleidung, die dich im Job und im Alltag stärkt
Der erste Eindruck zählt. Ob man es will oder nicht. Man hält automatisch ein paar Menschen in einer Gruppe für kompetent - und andere eben vielleicht nicht so sehr. Manchmal kann man auch gar nicht genau benennen, woran das liegt - die Kleidung, das Auftreten, die Haltung. Die Zeitspanne von einem Wimpernschlag entscheidet, ob ein Gesamtbild schlüssig wirkt, oder eben nicht.
So wie meine vermeintlich „richtige“ Kirche.
Und genau das leistet eine professionelle Farb- und Stilberatung: Sie sorgt dafür, dass deine Kleidung in Farbe und Stil ein authentisches Gesamtbild ergibt. Und dass sie deine Persönlichkeit trägt - sozusagen als Fundament und Tragwerk. 2 Menschen können ein ähnliches Outfit tragen, und trotzdem eine völlig unterschiedliche Wirkung erzielen. Entscheidend sind oft die Details: Schnittform, Stoffqualität, Accessoires, Brille oder Frisur prägen den Stil maßgeblich. Und wenn das stimmig ist, fühlt es sich gut an, und das strahlt man dann auch aus.
Selbst ein beruflicher Dresscode lässt sich so individuell interpretieren und verfeinern, ohne dass man sich verkleidet fühlt. Wie pfiffig, das zu nutzen! Und wie schade, dabei etwas zu verschenken. Stil ist eben mehr als Kleidung - er ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Noch bevor du ein Wort sagst, entsteht Klarheit. Ob im beruflichen oder privatem Kontext: der erste Eindruck entsteht in Sekunden.
Als Architektin muss ich übrigens sagen: Hut ab vor der Kirchenarchitektur. Die wussten sehr genau, wie man Eindruck macht.
Und wir dürfen das für uns selbst ruhig auch zunutze machen.
Stil macht sichtbar.
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