16 kleine Ideen für mehr Gesundheit im Alltag
- Miriam Wölbern

- 5. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Apr.
Meine ganz persönliche und unvollständige Liste für ein gesünderes Leben

Es müssen nicht immer große Veränderungen sein, um mehr Gesundheit in den Alltag zu bringen
Manchmal reichen kleine Gewohnheiten, die sich nebenbei in den Alltag einbauen lassen. Ohne großen Aufwand – aber die Summe und die Regelmäßigkeit macht‘s (und da sich die positive Wirkung gegenseitig oft verstärkt, ist in diesem Fall 1+1=mehr als 2 :)).
Hier also meine Tips für...
…mehr Bewegung:
Radfahren
Die hohen Benzinpreise sind ja verrückt – also nehme ich aus reiner Bockigkeit das Fahrrad. Damit überliste ich mich, und komme oft schneller ans Ziel, weil ich direkt vor der Tür parken kann.
Radfahren als Challenge: Ich liebe kleine Wettkämpfe! Eine Strecke schneller schaffen als beim letzten Mal, den E-Bike-Fahrer überholen (hehe) oder die steile Brücke doch noch im ersten Gang schaffen, statt zu schieben. Duch das Verschieben des Fokus macht es mehr Spaß.
Radfahren bei (fast) jedem Wetter: Als ich noch regelmäßig ins Büro geradelt bin, lagen Helm, Regenhose und Reflektorweste immer griffbereit. Meine Kinder fanden das zwar amüsant – aber ich hatte keine Ausrede mehr.
Treppe statt Rolltreppe
Ohne nachzudenken einfach die Treppe nehmen. Zwei Stufen auf einmal sind ein gutes Training für die Beinmuskulatur – und schneller. Wieder ein kleiner Wettlauf.
Mini-Sprints einbauen
Manchmal tue ich so, als müsste ich noch schnell den Bus erwischen. Dann kann ich rennen, ohne dass jemand komisch guckt. Und Herz und Lunge freuen sich!
Routinen nutzen
Beim Zähneputzen stehe ich auf einem Wackelbrett, das direkt unter dem Waschbecken liegt. Ich stehe ja sowieso dort herum – also können meine Knie gleich ein bisschen trainieren.
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…gesündere Ernährung:
Gutes Essen zelebrieren
Ein bunter Gemüseteller oder ein großer Salat fühlt sich einfach gut an. Und alles, was mit Freude und Qualität zubereitet wurde. Also ans Genießen denken, nicht an die Vernunft. Wenn es mal Eis oder Kuchen gibt, dann genieße ich es bewusst.
Weniger Kuchen und Kekse
Industriekuchen finde ich inzwischen eher weniger spannend. Durch diese Sichtweise verliert das den Reiz. Bei selbst Gebackenem kann ich allerdings schlecht Nein sagen – aber da steckt wenigstens Liebe drin (eine Ausnahme gibt es: die Hafer-Cookies Zartbitter von Rossmann;)).
Zartbitterschokolade statt Vollmilch
Heute esse ich fast nur noch Schokolade mit mindestens 70 % Kakao. Zwei Stück reichen völlig – und ich habe gar nicht mehr das Bedürfnis nach einer ganzen Tafel. Vollmilchschokolade finde ich (meist) unlecker, weil viel zu süß.
Weniger Alkohol
Ein gutes Glas Wein oder ein Bierchen genieße ich weiterhin. Aber die Erinnerung daran, wie schlecht sich zu viel Alkohol am nächsten Tag anfühlt, hilft enorm bei der Selbstdisziplin.
Mehr Wasser trinken
Jeden Morgen, direkt nach dem Zähneputzen, trinke ich ein großes Glas Wasser. Mein Körper hat sich so daran gewöhnt, dass ich schon beim Trinken richtig wach werde.
Mir nichts verbieten
Strenge Verbote funktionieren bei mir überhaupt nicht. Sobald ich mir etwas verbiete, bekomme ich schlechte Laune – und erst recht Heißhunger. Wenn ich mir gutes Essen stattdessen einfach erlaube und es geniesse (s.o.), fühlt sich gesunde Ernährung nicht mehr wie Verzicht an.
Bewegung statt voller Bauch
Mit randvollem Bauch Sport zu machen ist keine gute Idee. Wer schon einmal nach einer Pizza eine Reitstunde hatte oder nach einem Germknödel einen Tiefschneehang hinuntermusste, weiß, wovon ich spreche. Ein bisschen weniger essen – und Bewegung fühlt sich gleich viel leichter an. Und erstaunlicherweise ist das Hungergefühl beim und nach dem Sport lange weg. Bewegung hilft wirklich.
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…und sonst:
Kalt duschen
Ich drehe den Duschhahn einfach auf kalt und halte eine Minute durch – bevor ich darüber nachdenken kann. Danach abtrocknen, und mir wird sofort warm.
Besser schlafen
Ich habe mir ein Ausweichschlafzimmer eingerichtet. Seitdem ich Kinder habe, ist mein Schlaf sehr leicht zu stören. Und wenn das passiert, ziehe ich einfach um – ohne Diskussionen. Ein Segen.
Verantwortung übernehmen
Ich sehe meinen Körper wie einen guten Kumpel. Um den muss ich mich gut kümmern. Sonst brauche ich mich nicht zu wundern, wenn er irgendwann streikt.
Dazu passt ein Zitat von Jean-Claude Van Damme, das ich sehr mag:
„God gave me a great body and it’s my duty to take care of my physical temple."
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